Stand: 16.09.2025
Klares Wasser direkt aus der Leitung trinken –
in Österreich gehört dieser Luxus zum Alltag. In Salzburg ist man dabei besonders verwöhnt: Das Leitungswasser ist hierzulande von Natur aus so rein, dass es völlig unbehandelt getrunken werden kann.
Regionale Wasserversorgung
Egal, ob Sie in der Stadt Salzburg, in Fürstenbrunn/Glanegg (Gemeinde Grödig) oder in Harham im Pinzgau (Gemeinde Saalfelden) wohnen - die Salzburg AG ist Ihr regionaler Wasserversorger! Zwei eigene Grundwasserwerke, fünf Quellen und insgesamt neun Speicher stellen die Wasserversorgung sicher. Wie rund 170.000 weitere Kunden erhalten Sie so täglich frisches Trinkwasser in bester Qualität direkt aus der Wasserleitung für Ihr Zuhause.
Salzburger Leitungswasser trinken
In der Stadt Salzburg kann das Wasser bedenkenlos direkt aus der Leitung getrunken werden. Durch die streng geschützte Lage der Grundwasserwerke und Quellgebiete liegt die Trinkwasserqualität weit über den Mindestanforderungen.
Woher kommt das Wasser in Salzburg?
Wasserhärte in Salzburg
Die Wasserhärte in der Stadt Salzburg liegt für 90% des Versorgungsgebietes im Bereich von 9-11° dH im mittelharten Bereich. In Randbereichen liegt die Härte je nach Gewinnungsstelle zwischen 9° - 18° dH (Grad deutscher Härte) auf der Skala zwischen mittelhart bis hart.
Qualität des Trinkwassers
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Welche Eigenschaft und welche Qualität das Wasser hat, hängt sehr stark von der Art und dem Ort der Gewinnung ab. Die Unterschiede machen sich bereits in einer flächenmäßig vergleichbar kleinen Stadt wie Salzburg bemerkbar: So ist das Trinkwasser in Parsch anders als jenes in Gneis.
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Das Wasser aus den Grundwasserwerken und der Wasserschiene ist von Natur aus so rein, dass es weder aufbereitet noch desinfiziert werden muss (90 % des gesamten Trinkwassers der Stadt). Das aus den Quellgebieten stammende Wasser wird aus hygienischen Gründen vorsorglich mit UV-Licht entkeimt.
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So oder so entspricht die Wasserqualität in allen Salzburger Haushalten der Verordnung über die „Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“, BGBl. Nr. 304 (Trinkwasserverordnung) 21. August 2001 idgF.
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In der werkseigenen akkreditierten Prüf- und Inspektionsstelle (Wasserlabor) werden jährlich rund 1500 Wasserproben bakteriologisch und rund 250 chemisch untersucht. Die Untersuchungsbefunde werden wöchentlich den zuständigen Behörden von Stadt und Land vorgelegt.
Für die Trinkwasserkund:innen der Salzburg AG ist keine eigene Aufbereitung notwendig. Aus ihren Leitungen sprudelt bereits Wasser in bester Qualität.
Wasserpreis Salzburg Stadt
Rechenbeispiel: Wasserkosten für durschnittliche Familie
Mit wie viel Ausgaben muss eine vierköpfige Salzburger Familie also rechnen? Sie verbraucht durchschnittlich ca. 190 m³ Trinkwasser im Jahr und bezahlt dafür in etwa 465,29 Euro (inkl. Messpreis). Das sind Mehrkosten von rund 1,45 Euro pro Monat.
Egal, ob der Preis in Kubikmeter oder Liter angegeben ist - Wasser ist das mit Abstand preiswerteste Lebensmittel in Österreich. Im Regelfall (und so auch auf der Abrechnung) wird der Wasserpreis in Kubikmetern angegeben.
Wer den Literpreis berechnen will, muss den Kubikmeterpreis nur durch 1.000 teilen. Somit kostet ein Liter (inkl. USt.) aktuell ca. 0,002 €.
Wasserversorgung bei Stromausfall (Blackout)
Was ist, wenn die Lichter ausgehen? Sprudelt das Wasser weiterhin mit guter Qualität aus den Leitungen? Es kann Entwarnung gegeben werden: Die Trinkwasserversorgung im Versorgungsgebiet der Stadt Salzburg ist auch im Falle eines Blackouts sichergestellt:
- In den Hochbehältern sind ausreichende Wassermengen zur Überbrückung von Stromausfällen gespeichert.
- Für einen möglichen Blackout steht für den Betrieb der Grundwasserwerke ein Notstromaggregat zur Verfügung. Eine Dieselnachlieferung für das Aggregat ist über eigene Vorräte organisiert. Somit kann ein Betrieb über mehrere Tage weiter aufrecht erhalten werden.
- Als zusätzliches Standbein können die Quellwässer der Salzburg AG auf weiterhin für die Trinkwasserversorgung verwendet werden. Da eine Wasseraufbereitung für Quellwasser im Normalfall mit UV-Licht stromabhängig erfolgt, Strom jedoch nicht zur Verfügung steht, würde das Quellwasser vorsorglich mit Chlor versetzt werden und somit Trinkwasserqualität gesichert sein.
- Jene Objekte, die im Normalbetrieb bereits eine eigene Drucksteigerungsanlage benötigen (z.B. Hochhäuser oder höher liegende Gebäude), haben für den Blackout-Fall eigene Vorkehrungen zur Versorgung der höher liegenden Geschoße zu treffen.
- Wichtig! Bei Stromausfällen sollte keine Wasserbevorratung in Badewannen vorgenommen werden. Das Wasser ist in den Hochbehältern besser geschützt und steht hygienisch einwandfrei weiterhin zur Verfügung.
Wassermuseum: Salzburger Wasserversorgung hautnah erleben
Sie wollen mehr darüber erfahren, wie die Mozartstadt mit dem nassen Element versorgt wird? Dann rein in das Erlebnis WasserSpiegel im Hochbehälter auf dem Mönchsberg. Dieses Museum macht viel mehr als nur reine Fakten aufzuzählen: Spannende Ausstellungsstücke und interaktive Stationen warten darauf, ausprobiert zu werden. Ein Erlebnis für die ganze Familie.
Abwasser & Kanalgebühren
Was passiert mit dem Wasser, das nicht mehr gebraucht wird? Das Abwasser wird über das öffentliche Kanalnetz gesammelt und gelangt zur zentralen Kläranlage des „Reinhalteverbandes Großraum Salzburg“ in Siggerwiesen. Dort wird es mechanisch und biologisch gereinigt und an den Wasserkreislauf zurückgegeben.
Die Abwasserentsorgung wird durch den Magistrat Salzburg durchgeführt, nicht durch die Salzburg AG. Die aktuellen Kanalbenützungsgebühren sind daher auf deren Website ersichtlich.
Salzburgs Wasserwelt entdecken: Besuchen Sie unser Wassermuseum auf dem Mönchsberg.
Oft gestellte Fragen...
Oft gestellte Fragen...
Durch die günstige Lage der Grundwasserwerke und die streng geschützten Quellgebiete können wir Sie mit hervorragendem Trinkwasser beliefern, dessen Qualität weit über den Mindestanforderungen der Trinkwasserqualität liegt.
In der werkseigenen akkreditierten Prüf- und Inspektionsstelle (Wasserlabor) untersuchen wir jährlich rund 2.000 Wasserproben bakteriologisch und rund 400 chemisch. Die Untersuchungsbefunde werden wöchentlich den zuständigen Behörden von Stadt und Land vorgelegt.
Trinkwasser ist ein verderbliches Lebensmittel. Aus dem Wasserhahn entnommenes und in ein Gefäß abgefülltes Wasser sollte kühl gelagert werden. Bei längerer Standzeit empfiehlt es sich, Wasser im Kühlschrank aufzubewahren.
Das Wasser aus den Grundwasserwerken und der Wasserschiene ist von Natur aus so rein, dass es weder aufbereitet noch desinfiziert werden muss. Das aus den Quellen stammende Wasser wird aus Sicherheitsgründen filtriert und desinfiziert.
In Abhängigkeit von den hydrologischen Verhältnissen im Wassergewinnungsgebiet kann das Wasser mehr oder weniger Mineralstoffe enthalten. Der Ort der Gewinnung ist von entscheidender Bedeutung für die Qualität und die Eigenschaften (z. B. Wasserhärte) des Wassers an einem bestimmten Punkt in unserem Versorgungsgebiet.
Unser Wasser ist bei der Gewinnung frisch und kalt und daher maximal mit Luft gesättigt. Wenn dieses Wasser in der Hausinstallation warm wird, möchte ein Teil der gelösten Luft entweichen, was durch den Wasserdruck in der Leitung jedoch nicht möglich ist. Wenn Sie den Wasserhahn öffnen, wird es von diesem Druck befreit und die überschüssige Luft entweicht in Form von Millionen feinster Bläschen. Das „milchige“ Wasser wird also nicht – wie oft angenommen – durch Kalk, sondern durch Luft verursacht.
Durch Korrosion und Kalksteinablagerungen im Bereich von Warmwassergeräten in der Hausinstallation können sich Ablagerungen bilden. Durch Druckschwankungen lösen sich diese Beläge und werden als kleine, feste Partikel im Wasser mittransportiert. Die meisten Haushaltsgeräte haben ein feines Sieb, das diese Feststoffe aus dem zulaufenden Wasser filtert. Um den unverminderten Wasserzulauf sicherzustellen, sollten Sie dieses Sieb in regelmäßigen Abständen reinigen.
Telefonisch über unsere Serviceline. Wir sind rund um die Uhr und kostenlos für Sie da: 0800/660 660. Wir klären mit Ihnen den Ablauf bei einem Neubau bzw. bei einer Ummeldung.
Senden Sie uns Ihre Bauunterlagen
Für eine zügige Bearbeitung brauchen wir ein paar Angaben von Ihnen:
- Ihre Salzburg AG – Kundennummer (falls vorhanden)
- Ihre Persönlichen Daten (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail, Erreichbarkeit)
- Art des Bauvorhabens (Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus, gewerbliches Objekt)
- Parzellennummer / Katastralgemeindenummer
- Pläne (Lagepläne, Gebäudepläne)
- Relevante Genehmigungen je nach Bauvorhaben (z.B. Baugenehmigung)
- Gewünschter Termin für Beginn und / oder Fertigstellung des Hausanschlusses
Wir erstellen Ihnen Ihr Angebot
Sobald wir alle notwendigen Informationen und Unterlagen haben, erstellen wir Ihnen Ihr persönliches Angebot. Mit Ihrer Unterschrift fällt dann der Startschuss zur Realisierung Ihres Anschlusses.
Wir errichten Ihren Anschluss
- Für Anpassungen vereinbaren wir mit Ihnen einen passenden Termin und sorgen dafür, dass mit Abschluss ihrer Bauarbeiten auch die Anschlussarbeiten abgeschlossen sind und Sie über alle gewünschten Anschlüsse verfügen.
- Die Zählermontage und Inbetriebnahme Ihrer Anlage führen wir im Anschluss durch. Nachträgliche Anschlüsse kosten Geld, deshalb empfehlen wir Ihnen, alle von Ihnen gewünschten Anschlüsse gleich von Anfang an mit einzuplanen um Ihnen Kosten zu ersparen. Wir bieten Ihnen hierzu weitere attraktive Produkte und Anschlussmöglichkeiten, die Sie alle auf dieser Homepage finden.
- Teilen Sie uns Ihren Wunsch nach einem Netzanschluss bitte möglichst rasch mit, damit wir Ihren Anschluss rasch und nach Ihren Wünschen realisieren können.
- Innerhalb von 3 Tagen ab Vorliegen der Fertigstellungsmeldung führen wir die Inbetriebnahme durch.
Ja, in der Regel kann es ohne Bedenken getrunken werden.
Das „milchige“ Wasser wird nicht – wie oft angenommen – durch Kalk, sondern in den meisten Fällen durch Luft verursacht. Bei der Gewinnung ist es frisch, kalt und maximal mit Luft gesättigt. Wenn dieses Wasser in der Hausinstallation warm wird, will ein Teil der gelösten Luft entweichen.
Beim Öffnen des Wasserhahns wird es von dem in der Leitung vorherrschenden Wasserdruck befreit und die überschüssige Luft entweicht in Form von Millionen feinster Bläschen.
Ja, das Wasser aus der Leitung hat in der Mozartstadt eine sehr gute Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Weitere Informationen zur aktuellen Wasseranalyse.
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